Nach der Veröffentlichung Ihres Steuerbetrugs, ging Alice Schwarzer in die Offensive. Großspurig kündigte Sie auf der Seite der EMMA an, eine Million Euro zu stiften. Natürlich für irgendwas mit Frauen und Gedöns, wie Gerhard Schröder zu sagen pflegte. Passiert ist bisher nichts. Ganz im Gegenteil, es gibt immer mehr Vorwürfe zur Steuerhinterziehung gegen die Feministin.

[hk_info_box caption=’Petition gegen Alice Schwarzer‘ align=left]

Bisher haben fast zehntausend User die Petition von Oliver Flesch und mir, dass Alice Schwarzer ihr Bundesverdienstkreuz zurück geben soll, unterschrieben. Hier kannst Du auch unterschreiben!

[/hk_info_box]

So sehr ich mich auch bemüht habe, bis auf die Ankündigungen auf der EMMA-Website konnte ich bei meinen Recherchen über eine Stiftung, die von Alice Schwarzer gegründet wurde, nichts finden. Sämtliche amtlichen Stiftungsverzeichnisse geben genau null Treffer zurück. Auch die Stiftung, die den FrauenMediaTurm in Köln unterhält, ist keineswegs von der Vorstandsvorsitzenden sondern von Prof. Dr. Jan Philipp F. Reemtsma gegründet worden. Was bezweckt Frau Schwarzer also mit Ihrer Stiftung für Chancengleichheit und Menschenrechte von Mädchen und Frauen?

Plan A: Die Stiftung als Wiedergutmachung

Auf den ersten Blick verfolgte die EMMA-Chefin mit ihrer Ankündigung zur Stiftung nur einen einzigen Zweck und der ist sicherlich nicht gemeinnützig: sie wollte ihr öffentliches Ansehen, dass durch die Steuerhinterziehung gelitten hatte, wieder etwas aufpolieren. Schließlich hatte ihre leicht dement wirkende Stellungnahme, in der sie ihr schweizer Konto als Sicherheit gegen Verfolgung rechtfertigte, mehr Shitstorm als Vergebung gebracht. Zu Plan A passt, dass, bis auf die Ankündigung, bisher nichts geschehen ist und es ziemlich ruhig um die sonst in jede Kamera gierende Schwarzer geworden ist.

Plan B: Die Stiftung als Steuersparmodell

Wenn man sich den Plan, den angeblich profitablen EMMA Verlag in die Stiftung zu überführen, einmal genauer ansieht, fällt ein weiteres mal auf, welche Beziehung Alice Schwarzer zur Steuerehrlichkeit hat. Denn wird die Stiftung als gemeinnützig anerkannt und werden die Erträge für diesen Zweck verwendet, also für Frauen und Gedöns, dann bleiben diese steuerfrei.

Alice Schwarzer bringt als Verlegerin von EMMA dazu den EMMA Verlag in die Stiftung ein, auch mit dessen zukünftigen Gewinnen. EMMA ist ökonomisch unabhängig und schreibt schwarze Zahlen, ihre Einkünfte werden in Zukunft zum laufenden Betrieb der Stiftung beitragen. – Mitteilung auf emma.de

Das ist natürlich absoluter Blödsinn. Der EMMA Verlag ist alles andere als ökonomisch unabhängig. Denn das, was die Stadt Köln der Stiftung FrauenMediaTurm im Jahr an Pacht berechnet, reicht in der Lage normalerweise nur für einen Monat. Dazu kommen Förderungen vom Land NRW und dem Bund, die zwar der Stiftung FrauenMediaTurm zugute kommen. Doch die ist so eng mit dem EMMA Verlag verzahnt, dass dieser kaum für seine Ressourcen zahlen muss. Denn laut den eigenen Mediadaten verkauft sich die EMMA etwa 240.000 mal im Jahr zu 7,50 Euro und hat 2013 einen Bilanzgewinn von knapp 825.000 Euro erzielt. Rechnet man hier den Umsatz von zwei Millionen Euro inklusive Erlöse aus Werbung (nach Durchsicht der EMMA Nr. 5 aus 2013 tippe ich auf ca. 25.000 Euro je Heft), ergibt sich eine Ertragsquote von sagenhaften vierzig Prozent. Da dürfte jeder andere Verleger, der zudem noch Lesenswertes produziert, vor Neid erblassen. Wie man – oder in diesem Fall frau – es auch drehen will, eins wird offensichtlich. Alice Schwarzer hat ein gestörtes Verhältnis zur Steuerehrlichkeit. Auf der einen Seite kassiert Sie für Ihre „Projekte“ staatliche Förderungen, auf der anderen Seite tut sie alles, um Steuern zu vermeiden. Die einstige Vorzeigefeministin hat ihre Vorbildrolle längst verspielt. Und das ist auch gut so.

4 KOMMENTARE

  1. Ich bin der Meinung Alice Schwarzer muss ihr Bundesverdienstkreuz abgeben da sie in keinster weise als Vorbild oder ähnliches taugt.

  2. Ich denke, jeder/jede/jedes andere_In würde dafür eine Schicke Zelle angeboten bekommen. Warum wird Frau Schwarze(r)(PC: Weisse) nicht einfach in ihrem Turm eingesperrt? Damit würde sie auch keine allgemeine Gefahr für die Gesellschaft mehr sein?
    Hier geht man vorsichtig heran, weil solche Gesellschaftszersetzer in für die Universalisierung der Gesellschaften und Völker unbedingt benötigt werden.
    Eigentlich würde mir am meisten gefallen, wenn die ohnehin schon verblendeten einfach aufwachen würden. Das wäre der sanfte weg und würde allen Helfen. Männern wie Frauen wie Kindern.
    Das Verdienstkreuz kann sie gerne behalten. Es ist nur das Bundesverdienstkreuz und kein deutsches Ehrenzeichen.

Kommentar verfassen