Die Frauenquote von Familienministerin Manuela Schwesig ist so etwas wie die Maut für Verkehrsminister Alexander Dobrindt. Völlig unnötig, aber eben ein Prestigeobjekt, das entgegen jedweder Vernunft durchgesetzt werden muss. So ist und bleibt sie das, was sie ist: Gedöns.

Die Frauenquote ist sowohl wirtschaftspolitisch als auch gesellschaftspolitisch völliger Nonsens. Und im Gegensatz zur Bundesregierung kann ich meine Behauptung, nein es ist vielmehr eine Feststellung, auch begründen:

1. Ein Unternehmen, das sein Personal nicht nach Qualifikation sondern nach Geschlecht einstellt – und ich meine hier die Bevorzugung von Männern – wird mittelfristig nicht überleben. Das regelt der Markt von ganz allein.

2. Jede Frau, die nach der Einführung der Frauenquote eine Führungsposition bekleidet, wird, selbst wenn hier ausschließlich die Qualifikation ausschlaggebend ist, immer nur die Quotentussi sein. Das führt zu Ausgrenzung und wird das Betriebsklima signifikant verschlechtern.

3. Für jede selbstbewusste Frau, die bisher eine erfolgreiche Karriere machen konnte (Politikerinnen ausgenommen), ist die Frauenquote ein Schlag ins Gesicht. Ich habe mit vielen Frauen gesprochen, die beruflich erfolgreich sind. Nahezu unisono lehnen diese Frauen eine Quote nicht nur ab. Sie fühlen sich dadurch sogar diskriminiert.

4. Den Staat geht es einen feuchten Kehricht an, wen ich als Unternehmer einstelle. Das mag der Bundesregierung nicht gefallen, ich weiß, sie muss es aber respektieren. Eigentum verpflichtet natürlich, allerdings nicht zum willenlosen Gehorsam gegenüber einer Regierung, die mit dem Eigentum der Bürger – und nichts anderes ist der Staat – für das unternehmerische Risiko von Banken haftet (ESM, etc.).

Als Beispiel und als Untermauerung meiner Feststellung führe ich hier das Professorinnenprogramm an. Dieses, ebenfalls völlig hirnlose Programm führt dazu, dass Hochschulen, die ziemlich oft mit einem ziemlich geringen Etat auskommen müssen, eine freie Stelle lieber mit einer Frau besetzen, da das Gehalt dann vom Staat übernommen wird. So wird ein besser qualifizierter Mann oft nicht angestellt. Das führt im Grunde dazu, dass das Niveau der Hochschulen sinkt, die Studenten weniger gut ausgebildet werden. Die weiteren Folgen einer schlechter ausgebildeten Gesellschaft muss ich hier sicherlich nicht weiter erörtern.

Selbstverständlich behaupte ich nicht, dass Frauen generell schlechter zu einer Professur geeignet sind als Männer. Das wird sich sicherlich die Waage halten. Solange aber nicht die Qualifikation sondern Geld bei Personalentscheidungen eine Rolle spielt, kann sich jeder selbst ausmalen, welche Konsequenzen das hat.

P.S.: Auf der Facebookseite der Bundesregierung war dieser Artikel eine Zeit lang gelöscht. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

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