Der IS-Terror hat Deutschland erreicht. Konnte sich Angela Merkel nach dem Amoklauf in München noch zu einem Statement hinreißen lassen, ist sie nun untergetaucht und überlässt das Feld ihrem überforderten Innenminister.

Jetzt ist er also angekommen in Deutschland. Der Terror, die Bomben. Ein Konzert in einer Kleinstadt in Franken sollte das Ziel eines Selbstmordanschlags sein. Es fehlte nur ein Ticket und es hätte vermutlich nicht nur Verletzte sondern auch Tote gegeben.

Die Bundesregierung ist offensichtlich mit der Situation völlig überfordert. Während der Bundesinnenminister de Maizière noch darüber schwadroniert, was das Motiv des Terroristen von Ansbach sein könnte, laufen die Meldungen, dass Mohammad D. ein Soldat des IS gewesen sei, über die Ticker. Schon in der Nacht schloss Bayerns Innenminister Joachim Herrmann einen islamistischen Hintergrund nicht aus.

Angela Merkel äußert sich indes nicht, Ihr treu ergebener Regierungssprecher schweigt. Kein Tweet, kein Facebookpost, keine Stellungnahme. Nichts. Es scheint nicht das Volk gelähmt zu sein, sondern die Kanzlerin und natürlich die öffentlich-rechtlichen Sender. Während N-TV und N24 den ganzen Tag über die Entwicklungen im Freistaat berichten, unterbrechen die zwangsfinanzierten Sender nicht. Das ZDF zeigt um 19:20, eingerahmt vom Wetter und Werbung, eine Sondersendung zu Ansbach. Doch dort geht es nicht um den Terror der Islamisten. Es geht um die Traumatisierung von Flüchtlingen. In der Abmoderation erwähnt der Moderator noch kurz, dass der Anschlag einen islamistischen Hintergrund hatte. Er sieht aus, als fühle er sich unwohl dabei.

Der Grund könnte einfach sein. Seit einem Jahr überschütten uns die Mainstreammedien mit dem Credo der Kanzlerin, wir würden das schaffen. Offensichtlich schaffen wir das nicht ohne Todesopfer, ohne Verletzte.

Das weiß jetzt vielleicht auch Angela Merkel. Vielleicht.

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